Mit dem Start ins neue Jahr stand für die Damen der SpVgg Hochheim direkt das erste Heimspiel auf dem Programm und es ging auch gleich direkt wieder um wichtige Punkte. Zu Gast waren Eintracht Wiesbaden II und der VC Liederbach.

Nach dem kräftezehrenden Hinspiel gegen Eintracht Wiesbaden wollte Hochheim diesmal von Beginn an Akzente setzen. Mit frischem Schwung in der Startaufstellung ging das Team
motiviert ins Spiel. Doch gleich zu Beginn sorgten unglückliche Umstände für Unruhe. Zwei frühe unter anderem verletzungsbedingte Wechsel zwangen Hochheim zu spontanen
Umstellungen, was den Spielfluss zunächst erschwerte. Dennoch ließ sich das Team nicht entmutigen und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück in den ersten Satz. Trotz einer
Aufholjagd und spürbarer Energie auf dem Feld ging der Satz am Ende an Eintracht Wiesbaden.

Im zweiten Satz zeigte Hochheim dann, was in der Mannschaft steckt: Mit starken Angriffen, platzierten Aufschlägen und klug gelegten Bällen übernahm das Team zunehmend die
Kontrolle. Die Belohnung folgte mit einem verdienten Satzgewinn (25:22), der neuen Schwung und Selbstvertrauen brachte.
Auch im dritten Satz präsentierten sich die Hochheimer Damen konzentriert und angriffsstark. Mit guter Stimmung und konstanter Leistung gelang es, Wiesbaden weiter
unter Druck zu setzen und den Satz mit 25:21 für sich zu entscheiden.

Im vierten Satz jedoch fand Wiesbaden zurück ins Spiel. Eine Serie starker Aufschläge und taktisch kluger Platzierungen brachte Hochheim ins Wanken, sodass der Satz mit 25:17 an
die Gäste ging.

Der Entscheidungssatz verlief deutlich zugunsten von Eintracht Wiesbaden, die sich mit 15:6 durchsetzen konnten. Trotz Durchhaltevermögen der Damen gelang es Hochheim nicht
mehr, das Spiel zu drehen. Entsprechend enttäuscht und frustriert verließen die Hochheimer Damen am Ende das Feld.

Die Hochheimerinnen empfingen in ihrem zweiten Spiel den VC Liederbach in der MTK‑Halle und starteten mit viel Energie in die Partie. Besonders im ersten Satz zeigte das Team eine starke Leistung und spielte über weite Strecken auf Augenhöhe. Die Annahme stand stabil und die Angriffe kamen variabel. Leider war jedoch Liederbach in den entscheidenden Momenten nervenstärker und gewann mit 23:25.

Im zweiten Satz erhöhte Liederbach den Aufschlagdruck deutlich. Hochheim hatte phasenweise Schwierigkeiten, den eigenen Spielaufbau sauber zu gestalten, und geriet früh in Rückstand. Trotz guter Abwehraktionen und einzelner starker Angriffe gelang es nicht, den Satz eng zu halten. Liederbach setzte sich über Zwischenstände wie 9:15 ab und gewann schließlich 16:25.

Auch im dritten Satz zeigte Hochheim Moral und hielt lange dagegen. Immer wieder gelangen gute Aktionen über Außen und Mitte, doch Liederbach blieb konstant und nutzte kleine Fehler konsequent aus. Über 11:13 und 11:17 bauten die Gäste ihren Vorsprung aus und entschieden den Satz mit 17:25.
 
Trotz der 0:3‑Niederlage zeigte Hochheim besonders im ersten Satz, dass das Team spielerisch mithalten kann. Einsatz, Teamgeist und Kampfbereitschaft waren über die gesamte Spielzeit sichtbar – ein Fundament, auf dem sich gut aufbauen lässt.

Unter der Anleitung von Trainer Paul und Co-Trainer Jörn spielten: Michaela, Nele, Selina, Aileen, Ira, Anja, Anita, Jana, Manuela, Annika, Marcella und Laura.

Zurück