Badminton beginnt wieder

Hallo zusammen, nach langen Wochen kann es mit dem gefiederten Sport weitergehen – für Senioren!

Ab kommenden Montag (25. Mai)!

Allerdings gelten für den Wiedereinstieg viele der allg. Regeln zu Hygiene und Abstand natürlich weiter und auch für den Sport!

Die Stadt Hochheim hat ein Konzept gefordert, welches ich (unten stehend) eingereicht habe und genehmigt bekommen!

 

Bitte macht euch damit vertraut und haltet es ein – dem Geist nach und der Situation angemessen.

 

Die wichtigsten Punkte vorab:

 

Evelyn/Philipp übernehmen die Aufsicht bzw. haben die Verantwortung

Hauptpunkte:

Teilnehmer festhalten – sie werden eine Liste führen

Abstand halten

Kein Duschen

Taschen getrennt lagern

Toiletten nach Nutzung desinfizieren – sollte nicht häufig vorkommen, aber wir haben dann eine Flasche Desinfektionsmittel

 

Natürlich ist die Teilnahme absolut freiwillig, jeder muss für sich entscheiden ob er/sie wieder einsteigen will!

Denjenigen, die dies tun werden, wünsche ich ganz viel Spaß und Erfolg und natürlich allzeit Gesundheit!

 

Matthias Schiller

Abt.Leiter Badminton

SV 07 Hochheim e.V.

 

Konzept der Badmintonabteilung der SpVgg 07 Hochheim e.V. zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs in der MTK-Sporthalle ab 25. Mai 2020

 

Antrag zur Genehmigung an die Stadt Hochheim am Main

 

 

Ganz zentraler Bestandteil ist das Bewusstsein der Aktiven und Vereine, dass eine Öffnung für den Sport noch mehr individuelle Verantwortung für den Einzelnen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung der Pandemie bedeutet, u.a. ein vorbildliches Verhalten bei der Selbstbeschränkung der privaten Kontakte gemäß der Vorgaben der Behörden sowie eine strikte Einhaltung/Umsetzung der nachfolgend beschriebenen Maßnahmen! Wir selbst haben es zu einem großen Teil in der Hand, dass alle möglichst gesund durch diese Krise kommen.

 

Die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen stellen den Gesundheitsschutz an erste Stelle und sind aus unserer Sicht für einen entsprechend angepassten Badmintontrainingsbetrieb in unserem Individual- und Nicht-Kontaktsport umsetzbar. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein verantwortungsbewusster, im Sinne des Infektionsschutzes geregelter Wiedereinstieg in den Vereinssport ein wertvoller Beitrag für die Stärkung des Immunsystems und eine positive Einstellung der Sporttreibenden ist

 

Trainingsbetrieb in der MTK-Sporthalle

 

1.Teilnahmevoraussetzungen

Die Teilnahme am Training ist freiwillig, die Entscheidung dazu liegt in der Eigenverantwortung des Teilnehmers bzw. der Erziehungsberechtigten.

Der Trainingsbetrieb findet ausschließlich anhand konkreter Belegungspläne des Vereins und ausschließlich unter Anleitung eines Übungsleiters/ Trainers bzw. einer sonstigen Aufsichtsperson des Vereins statt. Diese Person hält zu allen Teilnehmern immer einen Sicherheitsabstand von mindestens 2 Metern, besser noch mehr. Wenn sie erkrankt, kann kein Training stattfinden! Die Aufsichtsperson wird auch die Belegungspläne mit den tatsächlich Anwesenden abgleichen und die Listen für den Fall einer Infektion vorhalten.

Es wird höchstes Verantwortungsbewusstsein von Aktiven und Vereinen hinsichtlich der Einhaltung der Maßnahmen gefordert. Jede/r Spieler/in trainiert nur in einer Trainingsgruppe.

Es kommen nur absolut symptomfreie Personen zum Training. Wer typische Symptome wie Husten und Fieber hat, bleibt zu Hause und kontaktiert seinen Hausarzt telefonisch. Dies gilt auch bei Durchfall, Übelkeit, nicht erklärbarer starker Müdigkeit und Muskelschmerzen sowie Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinnes.

Die Anreise zur Sportstätte erfolgt unter Beachtung der Abstandsregeln im Privat-PKW oder mit dem Fahrrad bzw. zu Fuß, Fahrgemeinschaften werden ausgesetzt. Längere Anfahrtszeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln sind zu vermeiden, dort ist auf jeden Fall ein Mundschutz zu tragen.

Es wird eine Teilnehmerliste mit Name, Anschrift und Telefonnummer geführt, zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen.

 

2.Sicherheitsregeln in der Trainingshalle / Ablauforganisation

 

Distanzregeln einhalten“:

Ein Mindestabstand von 2m in der Halle ist konsequent einzuhalten, somit ist ein netznahes Spiel beider Spieler nicht erlaubt!

Die Aufsichtsperson hält zu allen Teilnehmern immer einen Sicherheitsabstand von mindestens 2 Metern, besser noch mehr. Wenn sie erkrankt, kann kein Training stattfinden! Der Trainer gibt selbstverständlich keine taktilen Hilfestellungen.

Da Ein- und Ausgang identisch sind, ist auf den Verkehrswegen der Sicherheitsabstand einzuhalten. Zusätzlich sollte beim Betreten bzw. Verlassen der Halle idealerweise ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Nur die Spieler/innen sowie der Trainer/ die Aufsichtsperson dürfen die Halle betreten, keine Begleitpersonen wie z.B. Eltern, die ihre Kinder fahren.

Aufenthaltsbereiche für Pausen sind zu kennzeichnen. Diesen würden im Bereich der Tribüne vorsehen. Die Spieler/innen dürfen nur kleine Taschen/Rucksäcke für Schläger, Getränk, Schweiß-Handtuch ggf. Wechsel-Shirt mit in die Halle bringen. Diese Dinge lagern im Aufenthaltsbereich bzw. mit Sicherheitsabstand neben/hinter dem Feld.

Es gibt keinen Seitenwechsel, jeder bleibt auf „seiner“ Spielfeldhälfte.

Zwischen zwei Trainingsgruppen wird jeweils eine 10-minütige Pause eingeplant, um einen kontaktlosen Wechsel zu ermöglichen.

Körperkontakt auf das Minimum reduzieren“:

Badminton ist Individual- und Nicht-Kontaktsport

Kein direkter körperlicher Kontakt (z.B. keine Begrüßung/Handshake, kein Abklatschen, keine Umarmung u.ä.).

Hygieneregeln einhalten“:

Nicht ins Gesicht fassen, kleines Handtuch zum Schweiß abwischen mitbringen.

Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder in ein Taschentuch, welches sofort danach in einem geschlossenen Mülleimer bzw. einer eigenen Abfalltüte entsorgt wird.

Hände waschen nach Betreten der Halle, mind. 20-30sec. mit Seife und heißem Wasser.

Handdesinfektion nach Kontakt zu potentiell infektiöser Oberfläche (v.a. Türklinke, Klobrille, Wasserhahn etc.) oder nach Kontakt zu eigenen Körperflüssigkeiten.

Auf- und Abbau von Netzen erfolgt durch fest eingeteilte Personen

Verschwitzte Trikots und Handtücher sind ohne Kontakt zur Halle/ Halleneinrichtung in eine eigene Tasche oder Tüte zu verpacken.

Die Spieler/innen nutzen ausschließlich eigene Schläger, keine Leihschläger vom Verein/Trainer.

Jede/r Spieler/in einer Paarung nutzt jeweils einen eigenen Ball, den nur sie/er berühren bzw. ins Spiel bringen darf. Die mindestens zwei Bälle jeder Trainingspaarung werden durch große, farblich unterschiedliche Punkte auf dem Kork deutlich voneinander unterscheidbar gemacht. Alternativ ist es möglich, die Bälle nur mit dem Schläger aufzuheben und ohne Berührung mit Hand/Körper wieder ins Spiel zu bringen. Nach dem Training werden von den jeweiligen Spieler/innen die jeweils eigenen noch brauchbaren Bälle in namentlich beschriftete Ballrollen eingesammelt, nicht mehr brauchbare Bälle in Müll entsorgt.

Auf Multi-Feeding-Training (Mehrfach-Zuspiel aus der Hand) sollte verzichtet werden, da es ebenfalls nur mit klar zu einer Person zugeordneten Bällen stattfinden dürfte.

Umkleiden und Duschen zu Hause“:

Duschen und Umziehen erfolgt zu Hause, nicht in der Halle. Die Umkleiden und Duschen werden nicht genutzt und sollten geschlossen werden, außer wenn sich dort Toiletten befinden.

Toiletten sind in den Sportstätten nach Nutzung zu desinfizieren, Desinfektionsmittel werden von der Abteilung gestellt und von den Verantwortlichen ausgegeben.

Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen“:

Die Anreise zur Sportstätte erfolgt unter Beachtung der Abstandsregeln im Privat-PKW oder mit dem Fahrrad bzw. zu Fuß, Fahrgemeinschaften werden ausgesetzt.

Längere Anfahrtszeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln sind zu vermeiden, dort ist auf jeden Fall ein Mundschutz zu tragen.

Trainingsgruppen verkleinern“:

Es gibt fest eingeteilte Trainingspaarungen: Der Trainingsbetrieb soll auf Basis konkreter Belegungspläne des Vereins und abhängig vom Trainings-Setup idealerweise mit 2 Spieler/innen pro Spielfeld bzw. 2 Spieler/innen in einem Bereich von 2 Spielfeldern erfolgen.

Doppel und übliche Übungen zu 4 oder mehr Personen pro Feld sind zu vermeiden, damit ein Sicherheitsabstand von 2 Metern gewahrt werden kann. Lösungen hierfür: z.B. die Trainingszeit halbieren und die Gruppe geteilt nacheinander trainieren, das Training alle 2 Wochen anbieten, ggf. Nutzung der Sportanlagen am Wochenende sofern möglich, um den Trainingsbetrieb zu entzerren und Gruppen zu verkleinern.

Insgesamt empfiehlt sich, die Trainingsgruppen so klein wie möglich zu halten, da im Fall einer Infektion alle Kontaktpersonen, d.h. der direkte Trainingspartner und ggf. die Spieler/innen der direkt nebenliegenden Felder 14 Tage in Quarantäne müssen.

Angehörige von Risikogruppen besonders schützen“:

Angehörige von Risikogruppen sind besonders zu schützen. Falls ein Verein hier Angebote plant und die betreffenden Personen diese in ihrer Verantwortung wahrnehmen wollen, ist ein besonderer Schutz vorzusehen (z.B. Individual- oder Kleinstgruppentraining mit größtmöglichem Abstand).

 

Matthias Schiller

Abteilungsleiter Badminton

 

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